EUROPÄER und europäisch

Nach über 70 Jahren Weltkriegsende sind neue Generationen in den europäischen Ländern herangewachsen und es erscheint immer weniger zulässig von geschichtsgeschädigten Nationen in Europa zu sprechen. Bereits seit Jahrzehnten – und in Westeuropa länger - haben sich die Eliten Europas vermischt, unter anderem im Zuge des intensiv in Anspruch genommenen Erasmus-Studienaustausches der EU. Wohl verfügen die Nationalstaaten Europas politisch und kulturell über eine große Heterogenität, wofür die Auseinandersetzungen in Fragen der Flüchtlingskrise ein aktuelles Beispiel geben.

Auf Grund der noch fehlenden europäischen Integrationstiefe werden gegenwärtig sich immer wieder vermeidbare problematische Entwicklungen ergeben. Bei großen Mitgliedsländern liegt dabei verständlicherweise eine weitaus größere Belastbarkeit in vieler Hinsicht vor. Die nationalstaatlichen Egoismen gilt es verstärkt zu bekämpfen.

Das moralische Gewissen Europas zeigt sich im Willen der europäischen Länder zum gemeinsamen Interessenausgleich, der natürlich schwer zu erkämpfen ist, aber auch in der jetztigen schwierigen Situationen immer wieder gelingt.

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