von Univ.-Prof. Mag. Dr. Anita Ziegerhofer, Universität Graz Auf Grund der mehrfachen Aktualität zu diesem Thema sei daran erinnert, dass vor 80 Jahren der Begründer von Paneuropa auch akademisch gemaßregelt wurde. Gleichzeitig können wir heute seines 129jährigen Geburtstages gedenken. Im März 1967 erschien in der „Zeitschrift für Freiheit, Recht und Demokratie – der neue Mahnruf“ ein Artikel mit der Überschrift „Uni-Handlangerdienste für die SS“. Darin wird darauf hingewiesen, dass Stefan Zweig von einem Ausschuss der Wiener Universität drei Monate nach dessen Selbstmord am 22. Mai 1942 der akademische Titel aberkannt wurde. Neben Stefan Zweig finden auch Martin Buber, Egon Wellesz und der „Vater des Paneuropa-Gedankens“ Richard Coudenhove-Kalergi Erwähnung. Letzterer hatte am 28. Juni 1917 an der Philosophischen Fakultät der Universität Wien promoviert, wo er 1913/14 als ordentlicher Hörer die Fächer Geschichte und Philosophie inskribierte. Coudenhove-Kalergis Dissertation üb...
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