SANFTE MANAGEMENTVERJUENGUNG in Schweden


 Das Land mit den weltweit meisten multinationalen Unternehmungen. auf die Einwohnerzahl umgelegt, verfuegt ueber eine Managementverjüngungspraxis, die auch Modellfall fuer andere Laender werden koennte. Gerade auch in Österreich könnte mit einer solchen Vorgangsweisen in vielen Fällen eine Lösung zu Gunsten von Unternehmungen oder auch für Organisationen gefunden werden, wobei sich daraus Vorteile für alle Seiten sowohl effizienzmäßig, aber selbst auch finanziell im Endeffekt ergeben dürften.

Das Spitzenmanagement schwedischer Grosskonzerne wird ueblicherweise spaetestens dann ausgetauscht, wenn die Vorstandsmitglieder in die Naehe der Sechzigjahrgrenze kommen. Bei den Neuernennungen wird oftmals eine Generation uebersprungen, um moeglichst viel jugendliche Dynamik und neue Impulse zu gewinnen. Das alte Management wird allerdings noch ueber Jahre an das Unternehmen durch Konsulentenvertraege gebunden. Diese Konstruktion hat den Vorteil, dass einerseits Platz geschaffen wird für neue Ideen und Ausrichtungen, andererseits jedoch Erfahrung und Loyalitaet der zuvor in der vollen Verantwortung stehenden Unternehmensspitze erhalten bleiben.

Diese ideale Kombination wirkt sich in den meisten Faellen als optimale Loesung fuer ein zeitangepasstes und trotzdem erfahrungs‑ und sachkompetentes, auf hoechstem Niveau stehendes Führungsteam aus. Es werden damit immer wieder vorkommende Kritiken und Behinderungen der neuen Fuehrung vermieden, die sich aufgrund des Erfahrungsmangels im Laufe der Zeit als berechtigt erweisen koennten und unnoetige Zusatzbelastungen und Irritationen schaffen.

Da das neue Spitzenmanagement gezwungen ist, sich auch mit älteren Kollegen des mittleren Managements auseinanderzusetzen, was gleichfalls zu den generationsbedingten Problemen führen kann, setzt sich diese Entwicklung mit ähnlichen Lösungen auch auf den folgenden Managementebenen fort.












































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