KINDERMISSBRAUCH in Europa
Dieser weltweite Skandal ist leider auch auf unserem Kontinent mit seinen hohen ethischen Werten präsent und weitet sich sogar durch die herrschenden Völkerwanderungen und die zunehmenden Einkommensunterschiede in Regionen und in der Gesellschaft insgesamt noch aus.
Wenn Kindermissbrauch selbst in kirchlichen Bereichen auftreten, ist zu hinterfragen, inwieweit die Kirchenorganisationen Glauben und Wirklichkeit noch in Übereinstimmung zu bringen vermögen. Die katholische Kirche wird nach wie vor von zahlreichen Pädophilieskandalen in den eigenen Reihen erschüttert. Mit dem neuen Papst Franziskus verbanden viele Gläubige und Opfer die Hoffnung, dass er mit dem Unwesen aufräumen und Transparenz herstellen würde. „Null Toleranz“ ist das Versprechen. Der Bewältigungsprozeß innerhalb der katholischen Kirche bedarf jedoch sicherlich einer noch eingehenderen Kontrolle und Auflassung jeder Geheimhaltung bis hinunter in Pfarreien und Diözesen. Schließlich wäre als weitere Konsequenz dringend die Beseitigung des allgemeinen Zölibates zu fordern.
Generell ist gegen den Kindermissbrauch die Sensibilisierung in der Bevölkerung und besonders in Organisationen mit Jugendbetreuung - siehe me/too – zu stärken. Strafverschärfungen dürften unumgänglich sein.
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