Posts

LIBERALDEMOKRATIE

Ich plädiere dafür, diese zwei Worte LIBERAL und DEMOKRATIE für die Beschreibung unserer christlich-sozialen Wunschgesellschaftsform zusammenzulegen. Beide Wortinhalte bedürfen in der gesellschaftlichen Praxis der wechselseitigen Beschränkung. Es ist eine leidvolle historische Erfahrung, dass die Demokratie viele Schwächeanfälle erfahren kann, wie sie sich auf Grund von Wirtschaftsproblemen oder Pupulismen ergeben können. Nicht nur Hilter kam durch eine demokratische Wahl an die Macht. Auch heute bilden zahlreiche politisch eher extrem links oder rechts geführte Staaten mit scheindemokratischen Wahlen weltweit Regierungen, weil das liberale Element nicht ausreichend vorhanden war. Anderseits können zu freie und offene Gesellschaften gleichfalls zu Demokratieeinmbußen führen, weil beispielsweise geistige oder wirtschaftliche Dominanz die Bevölkerungsmehrheit einschüchtert oder zumindest Bevölkerungsteile zu Fehlschlüssen veranlassen können. Dies führt zur Erkenntnis, dass extreme...

ORF – neue Standortbestimmung

Es er scheint wohl allgemein wünschenswert, dass der ORF als öffentlich-rechtliches Medium so weit als möglich abhängungsfrei finanziert werden soll, was mit der Haushaltsabgabe weitgehend gegeben erscheint. Hingegen schafft die Firmenwerbung ohne Zweifel indirekt Bindungen und ist außerdem eine unfaire Konkurrenzierung der Privatmedien, die gewinnorientiert arbeiten müssen. Auf Grund des öffentlich-rechtlichen Status des ORF wäre dieser anderseits das gegebene Medium, um Regierungseinschaltungen über erlassene Gesetze und Verordnungen dem breiten Publikum näherzubringen. Damit würden auch Vorwürfe über die Vergabe von Ministeriumsanzeigen an bestimmte Privatmedien vermieden. Auf Grund dieser Überlegung dürfte es beim ORF keine privaten Werbungen geben. Der Werbeausfall würde stark zu Einsparungen zwingen, obwohl die Haushaltsabgabe Mehreinnahmen bringen. Schließlich sei hervorgehoben, dass mit dem öffentlich-rechtlichen Status des ORF auch ein Kulturauftrag verbunden ist. Dam...

MACHT als zentrales Gesellschaftsphänomen

Macht bedeutete in der Urkultur wohl die Sicherung des eigenen Lebens und seines Umfeldes. Im Wertedenken war es gleichzeitig den eigenen Willen in Freiheit leben zu können. Das hat sich bald zur Dominanz über andere entwickelt. Im Vordergrund stand in der Geschichte weitgehend das egoistische Machtstreben, was zu Auseinandersetzungen meist mit blutigen Kriegen und Gesellschaftsaufteilungen bis zu effektiven oder de facto Sklavenhaltungen führte. In Ausnahmefällen ergaben sich bei Machtüberlegungen auch vom Verstand diktierte taktische Regelungen (glückliches Österreich heirate). Religionen versuchten durch eine spirituelle Machtvorgabe den Machtegoismus zu steuern, was nur unvollkommen gelang. Das gesellschaftliche Problem ist, die ideellen Machtziele umzusetzen, das heißt die Ausübung der geistigen Macht dazu zu veranlassen, den Egoismus in einen Altruismus umzuwandeln. Macht ist wohl heute ein Mix von geistiger und physischer Macht, die sich aus unserer menschlichen Unvollkommen...

LUCIATAG heute

der in Schweden und auch von den Schweden in Österreich vor allem mit Kinderchören sehr gefeiert wird.

VOLKSLITURGIE

erreichte weltweit die katholische Bevölkerung heute vor über 60 Jahren. Der Chorherr aus Klosterneuburg überzeugte das Vatikanische Konzil zu einer Liturgiereform mit vor allem Landessprachen anstelle von Latein und dem zu den Gläubigen gerichteten Volksaltar. Eigentlich sollte die Volkswirtschaftliche Gesellschaft in Klosterneuburg weitere Initiativen bei dieser Entwicklung zu einer größeren Volksnähe der Liturgiepraxis fortsetzen .................

EFFECTIVENESS OF DEMOCRACY VERSUS DICTATORSHIP

of Univ.Prof. Ihor Zhaloba, historian, President of the Pan-European Union Ukraine With regard to the often hesitant, delayed, indecisive policy of the West in supporting Ukraine in the Russian-Ukrainian war, I often hear the argument that decisions are made slowly in a democracy. This is a special feature of democracy in contrast to dictatorship, where one person makes decisions, whereas in democracy different opinions have to be brought together to reach a consensus. Based on historical experience, I disagree. Chamberlain's policy, for example, was seen as too slow and naive, whereas everything changed under Churchill. Another American example would be Roosevelt, again during the Second World War. But after the start of the Russian war of aggression in 2024, we have already had positive experiences of democratic efficiency. Ursula von der Leyen, Charles Michel and Josep Borrell have achieved a lot within the EU, despite all the hurdles, that Putin did not expect. Germany...

THANKSGIVING und ERNTEDANK

Unsere amerikanischen Familienmitglieder feiern heute mit ihren Landsleuten eines ihrer größten Feste. Es ist nicht nur vorwiegender Erntedank, sondern ausdrücklich auch Dank an Gott für alles Gute im Leben. Es ist auch ein besonderes Familienfest. Soweit die US-Tradition mit einem arbeitfreien Tag. Es lebe das Feiern von Traditionen!